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schön, dass die tanzfläche im raw mit bauzäunen etwas verkleinert wurde, es sah aber bis 2 uhr dennoch danach aus, als ob es eine kleine privatparty wird. selbst danach konnte man höchstens von „ganz gut besucht“ sprechen, was aber kein vorwurf an die organisation sein soll, weil es wahrlich genug promo im vorfeld gab. hoffe, die einnahmen an der kasse haben für gagen und miete (sofern die überhaupt gezahlt werden musste) gereicht.
war anfangs eine ziemliche weile draußen und ging erst kurz vor 1 uhr rein, wo l.t. noch am werke war, dies mit düsteren breakcore-sachen, was mir in einem zeitlich begrenzten zeitraum auch sehr gefällt. keine ahnung, ob er die ganze zeit so gespielt hat, aber für den rest seines sets fand ich’s ok. coras set war zwar wieder ein höhepunkt, allerdings nicht aus abfahrtsperspektive (wobei ich speziell von mir ausgehe, der an dem abend am liebsten die volle breitseite bekommen hätte), dazu fehlte irgendwie der flow. kam man gerade wieder richtig schön in fahrt, war wieder eine platte mit langem intro oder break dran. liest sich aber unbeabsichtigt evtl. vernichtend, weil die bandbreite von dead kennedys über venetian snares bis squarepusher und anderen leckerbissen mal wieder für die geschmackssicherheit der dame spricht. insofern für das „gesamtkonzept“ ein ausdrückliches lob, auch wenn sie sich nicht so viel vornehmen müsste – manchmal reicht’s einfach schon, beherzt vollgas zu geben (mit wohlakzentuierten pausen natürlich).
hecate hatte ich auch noch nie live gehört, fing mit stark verzerrten breakcore-platten an und kreischte dazu ins mikrofon. besserte sich später laut augenzeugenberichten wohl, war in dem augenblick aber nicht meine welt, weshalb ich draußen im zuge einer unterhaltung lieber zusah, einen einstieg in industrial zu bekommen, was insofern ganz gut passt, dass es am 17. november im raw das gipfeltreffen zwischen industrial und breakcore (inkl. der vielfältigen protagonistin des abends und somatic responses) gibt. es ist nur zu wünschen, dass eine derart ambitionierte party dann auch das publikum bekommt, was sie verdient (hätte man den neurotic noize creatures ebenfalls gewünscht). die klänge, die von evil trust nach draußen drangen, verhießen eine ordentliche bassmassage, aber irgendwie war für mich leider schon gegen 5uhr30 die luft raus, so dass ich heimwärts stiefelte.